Sehr lesenswert ist "Das Google-Copy-Paste-Syndrom" von Stefan Weber.
Es handelt sich um das erste deutschsprachige Sachbuch, das sich dem
Copy/Paste-Syndrom und den Folgen des Google-Wikipedia- Wissensmonopols
widmet. Der Autor beobachtet kritisch die "Ergoogelung" der Wirklichkeit und
die fortschreitende Austreibung des Geistes aus der Textproduktion. Er fragt,
wie die Medienwissenschaft auf dieses Problem - wenn überhaupt - reagiert.
Wenn rund dreißig Prozent der Studierenden bei Umfragen zugeben, dass sie
Textklau aus dem Internet betreiben, dann läuft etwas aus dem Ruder. Die
gegenwärtig grassierende Copy-Paste-Mentalität bedroht die gesamte
wissenschaftliche Textkultur. Ein grundlegender Wandel der Kulturtechnik
zeichnet sich ab: von der eigenen Idee und der eigenen Formulierung hin zur
"Umgehung des Hirns" und zur Textbearbeitung bereits vorhandener Segmente
im Web.
"Das Google-Copy-Paste-Syndrom" ist das erste deutschsprachige Sachbuch, das
sich dem Kopieren-und Einsetzen-Phänomen und den Folgen des Google-
Wikipedia-Wissensmonopols widmet. Der Autor beobachtet kritisch die
Ergoogelung der Wirklichkeit und die fortschreitende Austreibung des Geistes
aus der Textproduktion. Er fragt, wie die Medienwissenschaft auf dieses
Problem - wenn überhaupt - reagiert.
Netzplagiate gefährden Ausbildung und Wissen: Cyber-Neusprech bzw.
"Weblish", Chat- und SMS-kontaminierte Bewusstseine, affirmative Bagatelle-
Forschung, Technophilie und Bullshit-PR für neue Medien schaffen ein Milieu, in
dem eine Kritik des Internets und seiner Verwendung systematisch ausgeblendet
wird.
Dieses Buch richtet sich an alle Lehrenden in Schulen und Universitäten, die
sich mit diesem neuen Problem konfrontiert sehen. Es ist so geschrieben, dass
es auch für ein breites Publikum, das die neuen Medien verwendet, eine
kritische Lektüre bietet.
Buchbeschreibung bei
Amazon.oder (mit Inhaltsverzeichnis und Probekapitel)
auf der Verlagsseite. Preis: 16,00 Euro.