1. Wer wir sind:
Monika Deitenbeck-Goseberg lebt als Pfarrerin einer evangelischen
Kirchengemeinde in Lüdenscheid, Johannes Broxtermann ist Pfarrer und
Dechant einer katholischen Kirchengemeinde, ebenfalls in Lüdenscheid und
Domkapitular des Bistums Essen, Steve Volke hat ein Büro für Kommunikation in
Marburg und Dieter Kohl arbeitet als Redakteur in seinem Büro in
Dülmen/Westfalen.
2. Wie entstand die gott.net-Idee:
Vor vielen Jahren sah Dieter Kohl auf einer USA-Reise ein Plakat, auf dem ein
Satz stand, mit dem Gott die Menschen direkt ansprach:
I love you, I love you, I love you. –God
Darunter war eine Internet-Adresse angegeben. Diese Idee, mit einem „Zitat
Gottes“ für eine Website zu werben, ließ Dieter Kohl nicht mehr los. Das
Plakat mit einem passenden deutschen Text zu drucken, wäre schnell zu
verwirklichen gewesen. Die Hauptaufgabe lag jedoch im Aufbau der
Internetseite und in der Suche nach einem geeigneten Domain-Namen. Alle
„Gott“-Domains waren schon vergeben. Schließlich gelang es, www.gott.net
zu erwerben.
Der erste Versuch einen Partner für das gott.net-Projekt zu finden, schlug fehl.
Doch dann fanden sich die Vier durch unterschiedliche Kontakte im Herbst 2002
und gründeten zusammen mit einigen Freunden den Verein gott.net e.V. Ein
Jahr lang dauerten die Vorarbeiten. In dieser Zeit wurde nach geeigneten
Plakattexten gesucht, wurden Webinhalte zusammengestellt und juristische
Fragen geklärt.
Im September 2003 ging gott.net dann an die Öffentlichkeit. Pfarrerin Monika
Deitenbeck-Goseberg startete in ihrer Gemeinde „Abende der Begegnung“ mit
Pastor Eckard Krause, für die mit gott.net-Plakaten geworben werden sollte.
Lange wurde um den Text für das Plakat gerungen. Schließlich hingen dann in
Lüdenscheid die ersten fünf Plakate mit „Wir müssen miteinander reden.
–Gott“. Die typographische Gestaltung kam von Dirk Schellnack, Essen.
Michael Bahr hatte für die Abende, passend zum Thema, ein Video gedreht,
das er dann gott.net zur Verfügung stellte. Die Vortragstexte zu den Abenden
kamen von Eckard Krause, und Pastor Johannes Hansen schrieb viele Texte zu
den Hauptrubriken im Internet. Eine kleine Agentur und die Grafikerin Sonja
Vlassakidis entwickelten den ersten Webauftritt von gott.net.
Die überaus positive Resonanz auf das Plakat, aber auch auf die Website war
Motivation weitere 300 Plakate kostengünstig unterzubringen. Durch eine
Sonderspende konnten um die Jahreswende 2003/2004 in Hamburg 200 Plakate
geklebt werden. Nach vier Monaten hatte gott.net bereits 20.000 Besucher auf
seiner Website.
Nach Gesprächen mit dem Fachverband für Außenwerbung konnten im Sommer
2004 insgesamt 5.000 Plakate bundesweit geklebt werden. Zudem machte der
Fachverband dem gott.net-Team Mut, beim Deutschen Plakat Grand Prix
teilzunehmen. Am 1. Juli 2004 erhielt das gott.net-Plakat den zweiten Preis in
Silber.
Im Sommer 2005 konnte eine zweite Werbung mit Großflächen- Plakaten
durchgeführt werden. Das Motiv war dieses Mal "Ich liebe dich! Ich liebe dich!
Ich liebe dich! -Gott".
Die Internetseite wird wöchentlich aktualisiert. Ende Juli 2005 erschien die 45.
Ausgabe.
Was gott.net inzwischen hat, sind viele Mut machende Zuschriften und schon
etliche Spender.
Was gott.net noch braucht, sind Freunde, die sich in diese gott.net-
Geschichte mit einreihen und den Weg mitgehen. Der Dienst für gott.net wird
ehrenamtlich getan. gott.net bekommt keine Zuschüsse aus
Kirchensteuermitteln oder sonstige amtliche Zuwendungen und kann nur das
umsetzen, was die Freunde dieser Aktion durch ihre Spenden ermöglichen.
Das war der Anfang der Geschichte von gott.net. Wir sind gespannt, wie es
weitergeht.
Gott kennt den Weg.